Die russische Kriegsmarine baut seine Versorgungsbasis im syrischen Tartus zu einem ständigen Stützpunkt aus. Das teilte Vize-Verteidigungsminister Nikolai Pankow am Montag mit, schreibt RIA «Nowosti».

 

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„Auf dem Territorium Syriens werden wir einen ständigen Marinestützpunkt haben. Die entsprechenden Dokumente sind vorbereitet. Sie durchlaufen die zwischenbehördliche Abstimmung … und wir hoffen, dass wir Sie bald um die Ratifizierung (des Abkommens – Anm. d. Red.) bitten werden“, sagte Pankow im Föderationsrat (Oberhaus des russischen Parlaments).

 

Der materiell-technische Versorgungspunkt der russischen Marine im syrischen Hafen Tartus hatte 1977 zu funktionieren begonnen. Eine diesbezügliche Vereinbarung war 1971 zwischen der damaligen Sowjetunion und Syrien unterzeichnet worden. Gegenwärtig ist Tartus der einzige Stützpunkt der russischen Seestreitkräfte an der Mittelmeerküste. Die Versorgungsarbeiten in Tartus für die russische Marine führt ausschließlich ziviles Personal aus.

 

In der vergangenen Woche hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine Batterie von Flugabwehr-Raketenkomplexen S-300 nach Syrien gebracht worden sei. Sie soll die Sicherheit des Marinestützpunktes in Tartus sowie der Schiffe des russischen Marine-Verbandes  vor der syrischen Küste vor Angriffen aus der Luft gewährleisten.

 

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Quelle: Sputniknews