In einem Blog-Beitrag warnt Autor Michael Snyder vor der realen Gefahr eines dritten Weltkrieges. Während die Leitmedien sich die ganze darum bemühen, ihre Titelseiten mit dem Wahlkampf zur US-Präsidentschaftswahl zu kümmern, verschleiern sie bewusst die Gefahren vor einem solchen Krieg. Er beruft sich dabei auf ein ein Treffen von Obamas Beratern im Hinblick auf die Syrien-Frage.

 

Konkret nennt er hierbei einen Bericht der Agentur Reuters, wonach heute die US-Berater weitere Optionen im Hinblick auf syrische und russische Streitkräfte prüfen werden. Einige Top-Berater der USA argumentieren dahingehend, dass die Amerikaner und ihre Koalition mehr Druck auf ihre Widersacher ausüben müssen. Eine Reihe von Optionen wie der Angriff auf syrische Militärbasen, Depots und Flugabwehr-Basen werden laut einem US-Beamten ebenfalls diskutiert, was wohl eine Eskalation in Syrien nur befeuern werde.

 

 

Das russische Verteididugungsministerium warnte bereits die USA davor, Angriffe gegen die syrischen Streitkräfte durchzuführen. Im Übrigen wären solche Angriffe auch nicht dem Völkerrecht entsprechend. Bislang sind die russischen Streitkräfte die einzigen ausländischen Truppen, die auf Bitten Assads im Land agieren. Die USA, Frankreich und Engländer hingegen brechen in Syrien dagegen ständig das Völkerrecht. Gerade die Kriegsverbrechen, die auf Frankreichs Luftangriffe zurückzuführen sind, werden in den westlichen Leitmedien kaum erwähnt.
 
Der Autor warnt schließlich am Ende vor einer Wahl der Demokratin Hillary Clinton, die mit ihrer Agenda für weitere Kriege und somit weiteres Blutvergießen stehe. Dabei beruft er sich auch auf die jüngsten Aussagen von Wladimir Schirinowksi, der ebenfalls vor Clinton warnte und sich gleichzeitig für die Wahl des Republikaners Donald Trump ausgesprochen hatte. In den Deutschen Medien würden die Aussagen Schirinowksis im Übrigen weitesgehend stark kritisiert.
 

Von Chrisitian Lehmann