Nachdem diese Woche durch das Portal „The Intercept“ die Lieferung von tödlichen US-Bomben dokumentiert wurde, geht das Bombenmassaker in der jemenetischen Hauptstadt Sanaa weiter. Auf Twitter kann man unter dem Hashtag #SanaaMassacre die Fotos sehen, die das Ausmaß der Bombenangriffe dokumentieren.

 

Es sei darauf hingewiesen, dass einige der Fotos nicht für Kinder und Jugendliche geeignet sind. Abgerissene Gliedmaßen und zerstörte Häuser sind nach Angaben von Augenzeugen, das Ergebnis der jüngsten Bombenangriffe der Saudis.

 


 

Selbst Trauerhallen und öffentliche Veranstaltungen bleiben vom blutigen Bombenterror des Königshauses unverschont, die seit März 2015 im Krieg gegen den Jemen sind. Die Zeugen verurteilen auch das Schweigen der internationalen Gemeinschaft.

 

 

Dieses Video zeigt den Angriff auf eine Trauerhalle im Jemen, der sich in der Woche ereignet hat. Die Westmächte, die USA allen voran, liefern vor allem logistische Beihilfe zu diesem Massaker an Zivilisten. Während die Europäischen Staaten vor allem ihre Waffen in das Kriegsgebiet liefern, verkaufen die Amerikaner vor allem tödliche Bomben an das saudische Königshaus.

 


 

Während die ganze Welt ihre Augen auf Syrien richtet, ist man vor allem in den Medien bislang sehr still, was das Vorgehen im Jemen betrifft. Dies beklagen vor allem Bürger vor Ort die auf sozialen Medien das Ausmaß der Bomben und Angriffe zeigen.
 

 

Dieses Video vom 10 Oktober zeigt einen Angriff der Saudischen Luftstreitkräfte, wo 11 Menschen ums Leben kamen und sechs Menschen mit schweren Verletzungen noch mit dem Leben davongekommen sind.

 

 

Vor allem findet man auf Twitter Bilder von toten Kindern. Normalerweise sind es ja die westlichen Leitmedien, die mit solchen Bildern aus Syrien über die angeblichen Fehlschläge der russischen Luftstreitkräfte für Betroffenheit und schließlich für Hass auf Russland sorgen wollen. Dabei ist ihnen keine Fälschung schäbig genug.

 

 

Es ist an dieser Stelle auch darauf hinzuweisen, dass man nicht jedes Fotos validieren kann. Jedoch sieht man im Vergleich zum syrischen Konflikt eine Vielzahl mehr von solchen Bildern. Aber die westlichen Medien und vor allem die internationale Gemeinschaft schweigt hierzu, was auch immer wieder in den Tweets beklagt wird.

 

Von Christian Lehmann