Eigentlich wollte Präsident Barack Obama den Herausforderer von Parteifreundin Hillary Clinton, den Republikaner Donald Trump, schlecht machen. Dabei spielte er darauf an, dass Trump mit dem russischen Präsident sympathisiere, der ja laut Obama mal „Chef vom KGB“ war.

 

Dass der amerikanische Präsident hier Unsinn redet, ist für jeden Kenner des russischen Präsidenten offenkundig. Richtig ist, dass Putin vor seinem Amtsantritt ein Jahr lang, von 1998-1999, Direktor des russischen Inladsgeheimdienstes FSB war, der aus der Entflechtung des sowjetischen Nachrichtendienstes KGB hervorgegangen ist, wie die Zeitung Pravda unter anderem auch angemerkt hat.

 


 
Beim KGB fiel Putins Karriere ein wenig bescheidener aus. Dort diente er von 1977-1991 und ging als Oberstleutnant in den Ruhestand. Zunächst diente Putin dort als Abteilungsleiter in Leningrad und war danach in Dresden (damals DDR) tätig.