Moskau – Wie der russische Generalstab am Donnerstag berichtet haben die Terroristen den westlichen Teil von Aleppo unter Beschuss genommen, wie die Nachrichtenagentur Sputnik berichtet. Dabei wurden mehrere Dutzend Menschen getötet, nachdem auch schwere Waffen eingesetzt wurden.

 

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Seit Monaten tobt in Aleppo ein Krieg zwischen Regierungstruppen, sogenannten Rebellen und weiteren Oppositionsgruppen. Der Westen berichtete bislang unter fadenscheinigen Beweisen, dass ausschließlich die russischen und syrischen Streitkräfte an den Kämpfen zwischen der Zivilbevölkerung beteiligt seien, während die sogenannten „Rebellen“ von Al-Nusra bis hin zu IS wohl nur eine untergeordnete Rolle spielen würden.

 

Am Donnerstag berichtete der russische Generalstab vor Journalisten, dass sich die Rebellen seit Monaten hinweg durch die Stadt „hinweg schälen“, wobei es immer wieder zu Opfern in der Zivilbevölkerung käme. Aktuell berichtet man von Angriffen auf Transporte humanitärer Hilfsgüter, wie es in einem Bericht auf Sputnik International heißt.

 


 
Zudem wurde vom Generalstab verkündet, dass die syrische Regierung bereit sei, die Sicherheit der Rebellen zu gewährleisten, wenn dadurch garantiert werde, dass eine Entwaffnung der unterschiedlichen Milizen Aussischt auf Erfolg hätte. Seit 2011 tobt in Syrien ein Bürgerkrieg zwischen zahlreichen oppositionellen Gruppen, wobei auch westliche Kräfte mit unterschiedlicher Intensität eingreifen.
 
Generalleutnant Sergej Rudskoy vom russsischen Genralstabstab sagte nun vor Reportern, dass diese Woche der Beschuss der Rebellen (oder Terroristen) in Aleppo fortdauerte und hierbei selbst zivile Einrichtungen nicht verschont blieben. Nachdem die Gespräche zwischen Russland und den USA im September über eine Waffenruhe scheiterten, habe sich Aleppo in ein Schlachtfeld verwandelt, die auch die Bemühungen Russlands störten, zwischen einzelnen zerstrittenen Gruppen einen Waffenstillstand auszuhandeln.

 
Von Christian Lehmann