Nachdem der Bundespräsident Christian Wulff durch einen Medienkomplott aus dem Amt gefegt wurde, quälte man Deutschland und den Rest der Welt mit Joachim Gauck, der vor allem das Lied der Freiheit für die Eliten sang. Nun will Joachim Gauck keine zweite Amtszeit lang als Bundespräsident das Volk weiter quälen und deswegen debattieren die Medien über einen Nachfolger. Es ist alles dabei: Warum kein Muslim? Warum keine Käsmann? Aber warum nicht ein Preuße, in konkreto Georg Friedrich von Preußen…

 

Man hätte diesen Vorschlag gut und gerne auch im Jahre 2012 bringen können, allerding hätte Georg Friedrich von Preußen, Jahrgang 1976, nicht das von der Verfassung erforderliche Mindestalter von 40 Jahren gehabt. Seit Juni 2016 wäre dies auch kein Hindernis mehr und im Übrigen war es fast die letzte Amtshandlung des Alt-Präsidenten Christian Wulff gewesen, der den jungen Thronfolger zur 300 Jahr Feier zu Ehren Friedrich des Großen empfing.

 

 

Fraglich ist nur, ob der junge Prinz von Preußen auch gefragt wird und in gesetzten Falle auch zustimmen würde. Der studierte Betriebswirt wäre zumindest eine kleine Sensation und würde die aktuellen Debatten sicherlich erfrischen. Allerdings stünde er auch vor großen Vorraussetzungen, da das Amt des Bundespräsidenten zunächst durch die Deutsche Leitpresse nachhaltig beschmutzt wurde und die letzte Wahl zumindest aus Sicht auf den europäischen Kontinent keine besonders glückliche Wahl war. Beim amtierenden Bundespräsidenten Gauck hatten viele das Gefühl gehabt, er würde seine Reden aus Washington diktiert bekommen und die USA mehr lieben als sein eigenes Land. Vor zwei Jahren wurde Präsident Gauck folgendermaßen in Aachen empfangen.

 

 

Im Übrigen wäre es auch nicht in Deutschland verboten, da es kein Hohenzollern-Gesetz gibt, wie man es in Österreich kennt, wo es den Thronfolgern Habsburg gesetzlich untersagt ist als Präsident zu kandidieren, weswegen auch Typen wie van der Bellen zur Debatte stehen.