In Montenegro finden heute die Parlamentswahlen statt, die man auch als Schicksalswahlen bezeichnet. Der künftige Regierung wird sich auf den Beitritt des Landes zur EU und zur NATO oder auf ein Referendum über diese Fragen entscheiden. Der Partei von Premierminister Milo Djukanovic, der seit 27 Jahren an Macht ist, steht wie nie zuvor organisierte Opposition entgegen.

 

Menschen, die zu den Wahlen kamen, geben auf die Frage verschiedene Antworten, was sie von diesen Wahlen erwarten. Manche auf die langfristige Gewohnheit sagen, dass es so wie zuvor bleiben wird. Andere hoffen auf eine positive Veränderung.

 

«Das Land ist sehr arm geworden. Es wird schwierig sein, die Situation zu korriegieren, unabhängig davon, wer an die Macht kommt», sagte eine der Wähler.

 


Dennoch ist die Wahlbeteiligung rekordverdächtig für das Land. Um 17:00 Uhr Ortszeit lag die Wahlbeteiligung 61,2%.

 

Bei den Wahllokalen im ganzen Land wurden Verletzungen herausgefunden. Darüber hinaus ergaben sich zahlreiche Fakten über Wählerbestechung (einige von ihnen haben sogar Geld direkt im Wahllokal gefordert) sowie die Machenschaften mit Ausländern.

 

Die Videos zeigen, dass eine große Anzahl von Menschen aus dem Ausland kam, ohne festen Wohnsitz im Land, welche für die Regierungspartei, die Demokratische Partei der Sozialisten von Mila Djukanovic, für Geld stimmen .