Die westlichen Länder debattieren heftig über die Situation um Aleppo — jedoch nicht wegen der schweren Lage der Zivilisten, sondern der der Terroristen, die in den östlichen Stadtbezirken blockiert werden. Dies sagte der syrische Präsident Baschar al-Assad in einem Interview mit dem TV-Sender SRF1.

 

„Für diese ganze Hysterie der westlichen Herren wegen Aleppo gibt es nur einen Grund. Das liegt nicht an der aktuellen Belagerung der Stadt“, so Assad. „Aleppo war mehrere Jahre hinweg von Terroristen umzingelt, und damals stellten uns die westlichen Journalisten keine einzige Frage über die Situation in Aleppo. Die westlichen Spitzenpolitiker gaben keine einzige Erklärung ab.“

 

„Jetzt sprechen sie nur deshalb von Aleppo, weil sich die Terroristen in einer schwierigen Lage befinden“, betonte der Präsident.

 

Während die syrische Armee Erfolge verbuche, so Assad, spürten die USA und ihre Verbündeten, dass sie die Steuerung und die Initiative verlieren, denn „Aleppo ist heute die wichtigste Hochburg der Terroristen“.

 

Im Fall Aleppo gebe es keine Begriffe einer politischen oder militärischen Lösung. Es könne nur eine einzige Lösung geben, bei der die Sicherheit von und die Hilfe für Zivilisten berücksichtigt würden.

 

Quelle: Sputniknews