Die USA haben Aleppo aufgegeben, weil es ihnen an Ressourcen fehlt, und beschlossen, sich auf die Rückeroberung des irakischen Mossul zu konzentrieren, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt.

 

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Demnach können die von den USA unterstützten schlecht bewaffneten Rebellen den syrischen Militärs und der russischen Luftwaffe nichts entgegensetzen. Und so erwägt Washington keine weiteren militärischen Interventionen.

Von der Schlacht in Aleppo hänge nun die Zukunft Syriens ab, so das Blatt, weshalb Moskau erst dann zu Zugeständnissen bereit sein werde, wenn das Regime von Assad wieder über Aleppo herrscht. Derweil wolle sich Washington auf Mossul konzentrieren.

 

„Ein Sieg über den ‚Islamischen Staat‘ in Mossul soll die Niederlage gegen Russland in Aleppo kompensieren“, heißt es bei der FAZ.

 

Washington habe in Syrien keine Optionen mehr, die zu Erfolg führen könnten. Selbst wenn die USA den Rebellen Waffen liefern würden, dann doch nicht nach Aleppo. Gleichzeitig würden die USA kaum neue Russland-Sanktionen verhängen, da in diesem Fall auch welche gegen Saudi-Arabien wegen dessen Kriegsverbrechen verhängt werden müssten.
 
Eine Flugverbotszone über Nordsyrien sei aber auch keine Option, „weil Moskau den Abschuss eines russischen Flugzeugs als Kriegserklärung deuten könnte“, so der Autor abschließend.
 
Quelle: Sputniknews