Ich mal mir die Welt, wie sie mir gefällt — so könnte das Motto der Politik der Vereinigten Staaten auch genannt werden. Zumindest trifft das immer wieder dann zu, wenn aus Mörderbanden oder Terroristen immer dann «moderate Rebellen» werden. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Entweder es handelt sich um politische oder strategische Gründe. In Syrien wird derzeit dieses Spiel immer mehr pervertiert. Auch die westlichen Leitmedien folgen hier der US-Politik nicht erst seit gestern.

 

Zugegeben, es handelt sich um ein altes Spiel der Amerikaner, dass schon seit mehr als 30 Jahren gespielt wird. Der Feind von gestern, heute oder morgen ist immer dann der Freund oder «moderate Rebell» , wenn es darum geht die politischen Ziele in fremden Ländern durchzusetzen. In Syrien waren sogar Al-Kaida-Kämpfer auf einmal die besten Freunde der Amerikaner , weil sie sich als nützlich im Kampf gegen Präsident Bashar al-Assad erwiesen haben. Sputnik bezeichnet diese Transformationen deswegen auch als unglaublich.

Besonders in Aleppo wird dieses Spiel nach Angaben von Professor Cohen deutlich. Dort sind auf einmal jene Terroristen, die die Waffenruhe unterbrechen schnell die moderaten Rebellen. So zumindest geht dieses Bild aus den US-Medien hervor. Seit Russland sich auf Bitten der Regierung Assads im Kampf gegen den internationalen Terrorismus beteiligte, wurde dieses Spiel auch immer deutlicher. Auf einmal waren jene Ziele, die Russland vernichtete, jener die man in der US-Politik als Rebellen bezeichnete.

 

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