WikiLeaks veröffentlichte nun die nächte Serie der Podesta-Mails. Diesmal liegt der Fokus auf die Email-Korrespondenz mit Barack Obama, wobei auch seine Blackberry-Email-Adresse veröffentlicht wurde. Zudem dementiert die Plattform nach wie vor mit den russischen Dienste gemeinsame Sache zu machen. Insgesamt wurde nun der 13. Teil der Podesta-Emails veröffentlicht.

Konkret geht es um die Emails zwischen dem Wahlkampfstrategen der Demokraten John Podesta und dem amtierenden Präsidenten Barack Obama, wie unter anderem die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Der Berater hatte bereits für den Präsidenten Obama den Wahlkampf geleitet, wie es unter anderem aus den Emails hevorgeht.  Ein Großteil der Emails sei allerdings auch nicht von hoher Relevanz, räumt TASS weiter ein.

 

Auf dem oberen Tweet kann man die private Email-Adresse des scheidenden US-Präsidenten lesen. Die Emails beziehen sich aus den Zeiten als Obama noch als Senator im Kongress vertreten war, also im Jahre 2008. Der Link in der Twitter-Kurznachrichten leitet direkt auf die veröffentlichten Emails, die auf den Servern von WikiLeaks nun öffentlich zugänglich sind.

 

Zudem geht weiter hervor, dass Barack Obama die ganze Zeit wusste, dass Clinton ihre private Adresse vom eigenen Sever aus nutzte. Zudem wirft das Portal vor, dass nahezu alle 17 Geheimdienste der Vereingten Staaten sich für Hillary Clinton einsetzen.

 

Die WikiLeaks-Task-Force, die nach dem 10. Geburtstag der Plattform im Internet gegründet wurde, zeigt in diesem Abschnitt abermals auf, dass WikiLeaks nicht mit den russischen Diensten verstrickt sind. Darauf reagiert die Plattform auf die ständigen Anschuldigungen in den westlichen Leitmedien, wo ständig behauptet wird, dass die Transparenz-Plattform sich vom Kreml instrumentalisieren lasse.

 

WikiLeaks publiziere zwar offizielle Dokumente, sei aber allerdings nach wie vor unabhängig. Man sei nicht darauf fokussiert nur solche Dokumente zu veröffentlichen, die sich gegen die USA und den Westen richten würden. Es gäbe über 650.000 Dokumente, die für den Kreml nicht günstig seien. Zudem habe man auch Dokumente im Hinblick auf Syrien veröffentlicht, wo auch der amtierende Präsident Bashar al-Assad nicht gerade gut wegegekommen sei. Aktuell steht WikiLeaks in der Kritik, weil man während des US-Wahlkampfes ständig kompormittierendes Material über die Demokraten in den USA veröffentlichen würde. Dem Kreml sagt man weiters nach, man spiele diese Dokumente zu, um sich damit indirekt in den US-Wahlkampf einzumischen. Der Grund liegt vor allem darin, dass sich die Mails derzeit nicht gegen Donald Trump richten, was aber vielleicht auch daran liegt, dass der Republikaner zuvor kein politisches Amts ausgeübt habe.

Метки по теме: ; ;