Mindestens 80 Menschen sind bei einem IS-Angriff auf die nordirakische Stadt Kirkuk ums Leben gekommen, meldete die Nachrichtenagentur AP unter Berufung auf die irakische Polizei. Weitere 170 sind verletzt worden.

 

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Der Nachrichtenagentur zufolge sind die meisten Todesopfer Sicherheitskräfte.

 

Laut dem Chef der Stadtpolizei, Khattab Omer, haben mindestens 56 IS-Kämpfer am Freitag eine Welle von Angriffen auf die Stadt unternommen. Im Stadtzentrum haben die Zusammenstöße zwischen den irakischen Sicherheitskräften und den Terroristen etwa 24 Stunden gedauert, und sogar am Samstag seien die Kämpfe in anderen Stadtteilen fortgesetzt worden. Nach Sonnenuntergang gelte in der Stadt eine Ausgangssperre, so Omer.

Am Freitag hatten Kräfte der Terrormiliz Daesh staatliche Einrichtungen in Kirkuk, 170 Kilometer südöstlich von Mossul, und ein Kraftwerk in Dibis angegriffen. Die irakischen Sicherheitskräfte hatten den unerwarteten Angriff des IS abgewehrt.

Quelle: Sputniknews