Während viele westliche Staaten aufgrund des Syrien-Krieges für weiteren Sanktionen beziehungsweise für die Verschärfung von Sanktionen aussprachen, ist Deutschlands Chefdiplomat Frank-Walter Steinmeier gegen solche Schritte. Er ist besorgt, dass sich solche Sanktionen negativ im Hinblick auf den Friedensprozess in Syrien auswirken könnten, schreibt die Zeitung Izvestia.

 

Weitere Sanktionen gegen Russland seien nicht hilfreich, um Kompromisse im Syrien-Konflikt zu schließen, sagte Steinmeier. Sie könnten vielmehr das Gegenteil bewirken, was man erreichen will, fügte er hinzu. Wie Izvestia zuvor schrieb, sei Steinmeier derzeit auch nicht sehr optimistisch, was die Syrien-Frage anbelangt. Im Übrigen brachte Vizekanzler Sigmar Gabriel den amtierenden Außenminister Deutschlands und OSZE-Vorsitzenden Steinmeier als Nachfolger für Bundespräsident Joachim Gauck ins Gespräch. Wie die russische Tageszeitung weiter schrieb, war Steinmeier in Katar, wo er seinen Amtskollegen Abdul Rahman Al-Tani besuchte.

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