Bei einem Raketenbeschuss durch Terroristen trafen am Montagmorgen vier Geschosse den Bezirk Salaheddine und eine Mörsergranate den Bezirk Al Hamadaniah in Aleppo. Dabei kamen drei Personen ums Leben, darunter ein 7-jähriges Mädchen, 28 Bürger wurden verletzt, meldet ein RT-Korrespondent vor Ort.
 

 
Alle Opfer wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Wenn die Stadt in den Morgenstunden beschossen wird, indem die Menschen zur Arbeit oder Schule gehen, sind die Folgen der Angriffe besonders schwer.

 
Die im Osten von Aleppo agierenden Extremisten hindern die Internationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung (IKRK) seit mehreren Tagen daran, Verletzte aus der stark umkämpften Metropole zu evakuieren. Inzwischen hat die Terrormiliz «Al-Nusra-Front» einen sunnitischen Prädiger hingerichtet, der die Kämpfer aufgerufen hat, die Stadt zu verlassen. Nach unterschiedlichen Angaben bleiben in den östlichen Vierteln von Aleppo bis zu 7.000 bewaffnete Kämpfer.

 
Indes richteten die Extremisten einen Imam hin, der sie dazu zu überreden versuchte, Aleppo zu verlassen. Am Donnerstag hatten die Terroristen 14 Zivilisten getötet, die versucht hatten, durch einen humanitären Korridor zu fliehen.