Die Politik der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton zu Syrien kann zu einem Dritten Weltkrieg führen, wie ihr Rivale von den Republikanern, Donald Trump, gegenüber der Agentur Reuters sagte.

 

Republican U.S. presidential nominee Donald Trump sits for an interview at Trump National Doral golf club in Miami, Florida, U.S. October 25, 2016. REUTERS/Jonathan Ernst

 

„Was wir tun müssen, ist, uns auf den IS (Islamischen Staat, auch Daesh – Anm. der Red.) zu fokussieren. Das Hauptaugenmerk darf nicht auf Syrien liegen. Alles wird wegen Syrien in einen Dritten Weltkrieg münden, wenn wir auf Hillary Clinton hören“, so Trump.

 

„Du kämpfst dann nicht mehr gegen Syrien, du kämpfst gegen Syrien, Russland und den Iran, ok? Russland ist eine Atommacht, aber eine, in der die Bomben funktionieren, anders als in anderen Ländern, die nur reden“, sagte Trump.

 

Außerdem sei auch der syrische Präsident Baschar Assad heute mächtiger als noch vor drei Jahren. Seine Absetzung sei gegenwärtig eine weniger wichtige Aufgabe als der Kampf gegen den IS.

„Assad steht für mich auf Platz zwei nach dem IS“, so Trump.

 

Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 8. November statt. Die zwei größten Parteien haben Ex-Außenministerin Hillary Clinton (Demokraten) und den Milliardär Donald Trump (Republikaner) als Kandidaten aufgestellt.