Wladislaw Surkow, Berater des russischen Präsidenten, nutzt gar keine E-Mails, deswegen müssen sich diejenigen, die einen angeblich von ihm stammenden elektronischen Briefwechsel veröffentlicht haben wollen, „ganz schön abgemüht haben“, wie der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

 

Damit reagierte der Kreml-Sprecher auf Meldungen ukrainischer Medien, wonach Hacker das E-Mail-Postfach des Beraters geknackt haben sollen.

 

„Das ist nicht er, zumal er gar keine E-Mails nutzt. Wer dieses ‚Dokument‘ zusammenfasste, hat wohl ganz schön schuften müssen“, so Peskow. Die Präsidentenadministration habe sich bereits mit dem veröffentlichen „Briefwechsel“ vertraut gemacht.

 

Zuvor hatten ukrainische Medien berichtet, dass sich eine Gruppe ukrainischer Hacker Zugang zu Surkows Mailbox verschafft haben will. Die Hacker hätten auch einige eingescannte „Dokumente“ auf ihrer Webseite veröffentlicht.  Die Berater des ukrainischen Innenministers, Sorjan Schkirjak und Anton Geraschtschenko, sollen die „Echtheit“ dieser „Dokumente“ bestätigt haben. Sie hätten jedoch nicht präzisiert, wie genau sie diese „Echtheit“ bewiesen haben wollen.

 

Eines der eingescannten Papiere trug den Titel „Plan von erstrangigen Aktivitäten zur Destabilisierung der öffentlich-politischen Situation in der Ukraine“, wo es übrigens von zahlreichen Grammatik- und Rechtsschreibfehlern sowie Stilblüten nur so wimmelte, wie sie für russischsprechende Ukrainer typisch sind.

 

Quelle: Sputniknews