Südlich von der irakischen Stadt Mossul haben Kämpfer der Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) vor drei Tagen mindestens 65 Menschen getötet, wie Reuters unter Berufung auf den Kurden-Politiker Hoshiyar Zebari meldet.

 

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Die Kämpfer hatten demnach gleichzeitig zum Start der Befreiungsoffensive in Mossul begonnen, die Dorfbewohner in südlichen Vororten der Stadt als Geiseln zu nehmen. Laut Reuters töteten die Terroristen dabei mindestens 65 Menschen. Allein in zwei Dörfern nördlich der Stadt Qayyara sollen insgesamt 20 Personen hingerichtet worden sein.
 
Die meisten Toten sollen Beamte der irakischen Polizei und Militärs gewesen sein, so Abdul Rahman al-Waggaa, Ratsmitglied der Provinz:

 

„Der IS hat Familien aus allen Dörfern, die er verließ, mitgebracht.“

Die Kämpfer wollten damit Einwohner und Gegner im Kampf um Mossul terrorisieren.

 

Die Streitkräfte des Iraks hatten am 17. Oktober eine Offensive auf Mossul – die mächtigste aller IS-Hochburgen im Irak — gestartet. Die kurdischen Peschmerga und die US-Luftwaffe unterstützen die Operation. Die Millionenstadt steht seit Juni 2014 unter Kontrolle der Terroristen.
 
Quelle: Sputniknews