Nach dem schwersten Erdbeben seit 1980 haben die Behörden des Landes die betroffenen Bürger in Hotels und in anderen Unterkünften untergebracht. Solche Hilfe haben bisher etwa 8.000 Menschen bekommen, berichtet die Nachrichtenagentur Interfax.

 

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Nach den Erdbeben vom vergangenen Mittwoch und Sonntag wird mit bis zu 100.000 Obdachlosen gerechnet.
Der italienische Ministerpräsident, Matteo Renzi, hatte das gestrige Erdbeben in Zentralitalien als das stärkste seit 1980 bezeichnet. Der Erdstoß der Stärke 6,5 erschütterte um 07:41 Uhr Ortszeit die Region zwischen Perugia und Macerata.

 

Dennoch ließ sich die Naturgewalt landesweit spüren, darunter auch in der Hauptstadt Rom. Glücklicherweise gab es keine Todesopfer, obwohl man von zahlreichen Verletzten und Schäden berichtete.

 

Am Mittwochabend war Mittelitalien auch von schweren Erdbeben erschüttert worden. Gegen 19 Uhr ereignete sich ein Beben der Stärke 5,9 und rund zwei Stunden später ein weiteres der Stärke 6,1. Bis jetzt wurde ein Toter bestätigt. Fast 300 Menschen starben vor zwei Monaten in Folge des letzten Bebens in Zentralitalien.