In einem Gespräch mit dem russischen TV-Sender Rossia 1 sprach Sergej Lawrow auch den NATO-Angriff auf Jugoslawien an. Aus der Sicht des russischen Außenministers war der Bombenangriff auf den souveränen Staat eine Aggression.

 

 

Es war der erste Angriff auf einen souveränen Staat in Europa nach 1945, stellte Lawrow im Gespräch mit dem russischen Sender fest, nachdem man die aktuellen Konflikte im Nahen Osten diskutierte. Der Bombenangriff im Jahre 1999 hatte Tausende von Toten, darunter viele Kinder, die Flucht von einer Viertelmillion Menschen, die ihre Heimat verloren haben. Die Situation in Syrien erinnere ihn an die damaligen Verbrechen, die von westlichen Staaten begangen wurde.

 

 

Im Jahre 1999 kam es zunächst zu Unruhen im damaligen Bundesstaat Jugoslawien, der sich später in Serbien und Montenegro abspaltete. Später spaltete sich auch Montenegro (2006) und der Kosovo (2008) von Serbien ab. Serbien, Russland, Iran, Israel und Spanien erkennen die Republik Kosovo bislang nicht an.

 

 

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