Etwa 21 Millionen US-Wähler haben ihre Stimmen bereits vor der Präsidentenwahl am 8. November abgegeben, berichtet die Zeitung „The New York Times“.

 

„In den US-Bundesstaaten, die den Wahlausgang mit größter Wahrscheinlichkeit bestimmen werden, darunter Florida, Colorado und Nevada, hat knapp ein Viertel der Wählerschaft abgestimmt“, hieß es. Die so genannten „Swing States“ stimmen bereits seit einer Woche ab.

 

Obwohl die Stimmen bis zum Tag der Präsidentenwahl nicht ausgezählt werden, seien in den Wahllokalen mehr Demokraten als Republikaner registriert worden. Die Demokratische Partei, deren Kandidatin Hillary Clinton ist, kann der Zeitung zufolge ihre Wähler besser mobilisieren und gibt dafür mehr Geld aus als die Republikaner mit ihrem Kandidaten Donald Trump.

 

Doch der jüngste Skandal um die E-Mails könnte immer noch dazu führen, dass viele Wähler Clinton den Rücken kehren, gerade in dem Moment, wo Trump und die Republikaner scheinbar nicht mehr mit dem Sieg rechnen, schreibt die Zeitung, die bei den kommenden Wahlen offiziell die Demokratin unterstützt.

 

Der mit den Republikanern sympathisierende TV-Sender Fox News erinnert daran, dass Wähler, die vorzeitig abgestimmt haben, im Zusammenhang mit den E-Mail-Enthüllungen von Clinton ihre Meinung ändern und ihre Stimme für einen anderen Kandidaten abgeben dürfen.

 

In den USA ist die vorzeitige Wahl sehr verbreitet. Dieses Recht nutzen Dutzende Prozente aller Wähler. US-Präsident Barack Obama hatte bereits am 7. Oktober in einem Wahllokal in Chicago seine Stimme abgegeben.

 

Quelle: Sputniknews