Willy Wimmer ist weit mehr als ein ehemaliger Spitzenpolitiker, Chefunterhändler oder KSZE-Mitglied. Als Zeitzeuge des Kalten Krieges ist er auch nach seinem Ausscheiden aus dem aktiven Staatsdienst ein Mahner für den Frieden. Seine Botschaft ist die Charta von Paris, sprich das Versprechen, Europa frei von Krieg zu halten. Dass die US-geführten Mainstream-Medien im wiedervereinigten Deutschland ihn dafür heute ächten, muss nicht kommentiert werden.

 

 

In Russland ist Wimmer beliebter den je. So lud ihn der Alexander Zinoviev Club am 25. Oktober 2016 nach Moskau zu einer Panel-Diskussion ein.

 

Es ging um die Frage, ob sich diese Welt einer New World Order unterwerfen muss oder ob sie multipolar bleibt. Ein Superreich oder eher reich an Facetten. Demokratische Vielfalt und das Recht auf Selbstbestimmung der Völker oder aber Vasall einer US-geführten Allianz, die über jeglichem Recht steht.

 

KenFM zeigt die kurze Antrittsrede Willy Wimmers in Moskau.