Über 2.000 Kämpfer der sogenannten „gemäßigten Opposition“ haben mit 22 Panzern, 15 Schützenpanzerwagen, acht „Dschihad-Mobiles“ und Raketenwerfern mehrere Wohnviertel der syrischen Stadt Aleppo beschossen, wie der russische Verteidigungsminister Sergei Schoigu mitteilte.

 

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„Die meisten Fahrzeuge sind zerstört worden“, sagte Schoigu und fügte hinzu: „Ist das eine Opposition, mit der man verhandeln kann?“ Die russischen Luftstreitkräfte fliegen derweil jedoch bereits seit 16 Tagen keine Angriffe in der Provinz Aleppo, wie der Minister ergänzte.

 

Laut Schoigu seien derzeit in Aleppo noch acht humanitäre Korridore geöffnet. Allerdings würden die Terroristen täglich auf Dutzende Zivilisten schießen, die sich den Evakuierungswegen auch nur nähern.

 

In den letzten drei Tagen sind in Aleppo nach Angaben der Regierungsarmee mindestens 84 Zivilisten durch Angriffe der Rebellen getötet worden. Mehr als 280 weitere Menschen wurden verletzt.
 
Den syrischen Militärs zufolge nutzen die Terrormiliz al-Nusra-Front und mit ihr verbundene Gruppierungen die seit zwei Wochen geltende Waffenruhe zur Verstärkung. Seit Beginn der humanitären Feuerpause seien im südlichen Viertel Khan-Tuman und im nördlichen Kafr-hamra mehr als 8.000 Militante eingetroffen. Die Terroristen versuchen, die Blockade östlicher Teile von Aleppo, wo ihre Kameraden eingeschlossen sind, zu durchbrechen.

 

Quelle: Sputniknews