Die Krim hatte in dieser Woche viel Besuch aus der ganzen Welt. Einerseits fand das jährliche Diskussionsforum für Wirtschaft des Waldai-Clubs in Jalta statt, andererseits besuchte eine Delegation aus Deutschland Simferopol, die Hauptstadt der autonomen Republik.

 

Der Politiker Andreas Maurer von der Partei Die Linke besuchte bereits das zweite Mal die Krim, wo er mit einer Delegation aus Wirtschaft, Politik und Kultur die deutsch-russischen Beziehungen verbessern möchte. Mit der Nachrichtenagentur News Front führte der Kommunalpolitiker ein Gespräch über Russland, Syrien und die Ukraine. Im zwanzigminütigen Interview sprach er unter anderem auch darüber, wie die meisten Medien in Deutschland die meisten Medien in Deutschland über seinen letzten Besuch berichtet hatten.

 

 

Bereits im Juni besuchte Maurer die Krim mit einer Delegation die Halbinsel, über deren Zugehörigkeit Ost und West streiten. Er rief bereits damals auf, dass man die Zugehörigkeit der Krim zu Russland anerkennen soll. Als Vorbild nannte Maurer hier verschiedene italienische Regionen in Italien, deren Parlamente positiv über die Zugehörigkeit zu Russland stimmten. Contra Magazin berichtete im Juni ebenfalls über den Besuch. Auch damals war News Front Reporterin Anastasia Vinnischenko vor Ort und sprach mit dem Lokalpolitiker.

 

 

Eine Woche zuvor war eine italienische Delegation in Sewastopol, wo man ebenfalls über die Zusammenarbeit in Sachen Wirtschaft, Bildung und Kultur Gespräche führte. Zudem wurde eine Städtepartnerschaft zwischen Simferopol und der italienischen Universitätsstadt Padua abgeschlossen. Die Abspaltung der Krim von der Ukraine (Sezession) per Referendum, wobei über 96 Prozent für einen Beitritt zu Russland stimmte, ist unter anderem auch ein Grund für die Sanktionen zwischen Russland und der Europäischen Union. Diese Sanktionen wurden erst in diesem Sommer wieder verlängert.

 

Quelle: Contra Magazin
 

 

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