Baschar al-Assad will bis zum Ablauf seiner dritten Amtszeit im Jahr 2021 Präsident Syriens bleiben. Das sagte der Staatschef in einem Interview der „New York Times“, wie Sputnik Deutschland berichtet.

„Politische Wandlungen sind ausgeschlossen, bis die Regierungskräfte den Krieg gewonnen haben. Die Gesellschaftsordnung in Syrien ist derzeit deutlich besser als vor dem Krieg“, meinte Assad.

Baschar al-Assad hatte seine erste Amtszeit als Präsident im Juli 2000 begonnen, nachdem er bei einem Referendum 97,3 Prozent der Für-Stimmen erhalten hatte. Im Mai 2007 wurde der Politiker mit einem Resultat von 97,62 Prozent in seinem Amt bestätigt. Im Juni 2014, als zum ersten Mal mehrere Kandidaten antraten, gewann Assad mit 88,7 Prozent der Wählerstimmen. Der bewaffnete Konflikt in Syrien war im März 2011 ausgebrochen. Gegen die Regierungstruppen kämpfen diverse bewaffnete Gruppierungen. Nach UN-Angaben kamen bislang rund 300.000 Syrer ums Leben. Das Institut für Orientkunde der Russischen Akademie der Wissenschaften gab die Zahl von 105.000 Todesopfern. Dabei beriefen sich seine Experten auf Angaben des Syrischen Statistikamtes.

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