Inzwischen ist der Teil 25 der Podesta Emails veröffentlicht worden. Es kann nicht nicht mehr lange dauern, dann wird auch der nächste Teil veröffentlicht sein. Seit 26 Tagen veröffentlicht WikiLeaks tausende E-Mails um den Wahlkampfstrategen der USA. Kommt das schlimmste etwa erst zum Schluss?

Fast täglich bekommt die Informationsgesellschaft in der Netzgemeinde vor Augen gehalten, wie schlimm die Menschen in den USA doch sind, die nach der Macht streben. Was in der US-Serie «House of Cards» als Fiktion dargestellt wird, ist wohl nicht weit von der Realität entfernt. Ein Blick auf den WikiLeaks-Twitter-Account lohnt sich, wenn man die nächste Überraschung rund um Hillary Clinton, ihr Wahlkampfteam und ihre Partei lesen will.

 

 

Dabei sind die aktuellen E-Mails um Clintons PR-Berater nur ein Teil von drei Serien von E-Mails, die WikiLeaks veröffentlichte. Es begann im März mit der Reihe «Hillary Clinton Mails» , daraufhin folgten die DNC-Leaks — eine E-Mails Sammlung des Demokratischen Nationalen Komitee — und nun veröffentlicht WikiLeaks wohl bis zum bitteren Ende. Lange wurde der Fehler oder die Ursache nicht in Clintons Verhalten gesehen, sondern eher suchte man in Russland einen Schuldigen, obwohl immer wieder betont wird, dass die Leaks aus den USA stammen — also einen Whistleblower. Über die Inhalte wurde und wird viel geschrieben, aber erst jetzt ist das FBI auch an dem Fall dran. Unter anderem werden bezüglich der Clinton Stiftung Ermittlungen aufgenommen und möglicherweise könnte die E-Mai-Affäre der Demokratin Clinton doch den Sieg im US-Wahlkampf kosten.

Aktuell liegt nun Donald Trump im Wahlkampf vorne, was selbst die westlichen Leitmedien langsam zugeben. Zuvor war die Unterstützung Clintons in den Mainstream-Medien nicht zu übersehen. Und bis heute versucht man sowohl Trump als auch WikiLeaks eine Zusammenarbeit mit dem Kreml nachsagen, ohne dafür Beweise zu haben. Und das besondere an den E-Mails ist ja gerade, dass nur viele Dinge wiederholt wurden, die längst bekannt waren. Doch viele waren überrascht, dass im tiefen Staat USA das FBI rebelliert und sich zu Ermittlungen hinreißen ließ, nachdem das Justizministerium hierfür das Einverständnis gab.

 

WikiLeaks-Begründer Julian Assange hat aus den E-Mails-Leaks ein Buch gemacht, die sich mit den Vorträgen Clintons bei der Investmentbank Goldman Sachs beschäftigt. Aber auch hier die Frage: Wer wundert sich bei Clinton noch über irgendetwas?

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