Die Opposition in Syrien müsste sich klar von der Terrormiliz Dschabhat Fatah asch-Scham, ehemals Al-Nusra-Front, abgrenzen. Das erklärte Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bei seinem Treffen mit dem Oppositionsvertreter Riad Hijab in Berlin. Ihm zufolge müssten alle Seiten des Konflikts ihrer Verpflichtung nachkommen, das Leid der Menschen in der umkämpften Großstadt Aleppo zu beenden. «Der erste Schritt auf diesem Weg ist und bleibt eine Waffenruhe», so Steinmeier.

Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, Unterschiede im Kampf gegen die Terroristen in Syrien und dem Irak genannt. Während die syrische und russische Luftwaffe seit zwei Wochen keine Angriffe auf Aleppo fliegen, bombardiert die Koalition Mossul ununterbrochen aus der Luft. Die Zivilbevölkerung kann Aleppo durch sechs humanitäre Korridore verlassen. Es gibt sogar zwei weitere für Kämpfer, wo diese samt leichter Waffen hinaus können.

Mossul ist dabei umringt, und die Koalition hat vor, alle Kämpfer umzubringen. In Aleppo sind internationale Organisationen und Journalisten tätig, während die Lage in Mossul nicht beleuchtet wird. In der Pressekonferenz erinnerte Sacharowa daran, dass zurzeit russische Militärexperten Proben im Gebiet des C-Waffen-Einsatzes in Syrien entnehmen. Dies gab vorher der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, bekannt.

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