Die Behörden des Irakischen Kurdistans haben Russland um militärische und humanitäre Hilfe gebeten. Dies teilte der Chef des Departements für auswärtige Beziehungen der Regierung der Autonomen Region Kurdistans im Nordirak, Falah Mustafa Bakir, nach dem Treffen mit Russlands Vize-Außenminister Michail Bogdanow der Zeitung „Iswestija“ mit.

 

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„Wir haben um eine solche Art Unterstützung (um militärische Hilfe) gebeten, da der Kampf gegen den Terrorismus jetzt eine kritisch wichtige Frage ist. Denn der Kampf  dreht sich um die sogenannte Hochburg des IS (der Terrormiliz islamischer Staat, IS – Anm. d. Red.)“, sagte Bakir.

 

Ferner verwies er darauf, dass die Flüchtlinge, die aus anderen Regionen des Landes und aus Syrien in das Irakische Kurdistan gekommen seien, humanitäre Unterstützung bräuchten. Ihm zufolge habe man in Moskau erklärt, dass man „die Anfragen prüfen und sich bemühen werde zu helfen“.