Nach dem jüngsten US-Luftangriff in Afghanistan, bei dem nach afghanischen Angaben mehr als 30 Zivilisten, vornehmlich Frauen und Kinder, getötet wurden, wirft das russische Außenministerium den USA „wahllose Bombardierungen“ vor und fordert eine Aufklärung.

 

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Die amerikanische Luftwaffe hatte am vergangenen Freitag die Provinz Kundus bombardiert. Diverse Quellen sprachen von bis zu 31 Opfern. In sozialen Medien kursierten Bilder getöteter Kinder.

 

„Durch den US-Angriff auf Kundus wurden mehr als 30 zivile Einwohner, größtenteils Frauen und Kinder, getötet. Darunter auch ein drei Monate altes Baby“, teilte das russische Außenministerium am Montag mit. „Etwa 20 friedliche Afghanen wurden verletzt, rund 20 Häuser zerstört.“

 

Das Außenamt beschuldigte das amerikanische Militär, in Afghanistan regelmäßig wahllos zu bombardieren.

 

„Wir verurteilen entschiedest die Tötung von Zivilisten…und fordern eine unverzügliche objektive Ermittlung und eine Bestrafung der Schuldigen.“

 


Quelle: RIA «Nowosti»

 

 

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