Laut einer Studie von Sputnik.Polls, die im Auftrag von Sputnik durchgeführt wurde, würden die meisten Einwohner Frankreichs (56 Prozent), Spaniens (55 Prozent), Italiens (53 Prozent), 50 Prozent der Deutschen sowie 47 Prozent der Polen und 36 Prozent der Briten lieber Hillary Clinton als nächste US-Präsidentin sehen.
Die Amerikaner unterstützen allerdings laut jüngsten Angaben gleichermaßen Donald Trump und Hillary Clinton. Diese Meinungsdifferenzen resultieren möglicherweise aus der Informationskampagne internationaler Massenmedien auf der Seite Clintons. Diese These bestätigen mindestens drei signifikante Umfragen*, denen zufolge „die meisten Amerikaner von den Bemühungen der Medien um die Voranbringung der Präsidentschaft Hillary Clintons überzeugt sind“.

 

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Unter den Europäern gibt es auch ziemlich viele Menschen, die weder Clinton noch Trump als nächstes US-Staatsoberhaupt sehen möchten. Besonders groß ist ihr Anteil in Großbritannien – 46 Prozent, der sogar die Zahl der potenziellen Anhänger Hillary Clintons (36 Prozent) übertrifft. In Deutschland würden 40 Prozent der Umfrageteilnehmer „gegen alle Kandidaten“ stimmen, in Spanien 31 Prozent, in Italien 30 Prozent. In Frankreich und Polen liegt diese Zahl bei jeweils 26 Prozent.

 

Nur drei Prozent der Spanier, vier Prozent der Deutschen, fünf Prozent der Franzosen, sechs Prozent der Polen, acht Prozent der Italiener und zehn Prozent der Briten gaben an, Donald Trump wäre für sie als nächster US-Präsident wünschenswert. „Weiß nicht“ antworteten auf die Frage nach ihren Vorzügen sechs Prozent der Deutschen, acht Prozent der Briten, neun Prozent der Italiener, elf Prozent der Spanier, 13 Prozent der Franzosen und 21 Prozent der Polen.

 

 

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Trump und Clinton zu europarelevanten Themen

 

 

Die Umfrage wurde im Auftrag der Nachrichtenagentur und Rundfunkanstalt Sputnik von der ältesten französischen Forschungsfirma Ifop vom 22. bis 26. Oktober 2016 in Deutschland (1000 Menschen), Italien (1002 Menschen), Frankreich (1004 Menschen), Spanien (1001 Menschen), Polen (1012 Menschen) und Großbritannien (1012 Menschen) durchgeführt. Daran nahmen volljährige Einwohner beider Geschlechter in verschiedenen Regionen dieser Länder teil. Die Fehlerquote liegt allgemein bei +/- 3,1 Prozent, die Konfidenzwahrscheinlichkeit bei 95 Prozent.