Russlands Verteidigungsministerium hat die Berichte westlicher Medien sowie der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu dementiert, die behaupteten, die russische Luftwaffe hätte Schläge in Wohnbezirken in Vororten von Damaskus, konkret Ost-Ghuta und Douma, versetzt.

 

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„Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte führten am 7. November im angegeben Bezirk keine Flüge aus und versetzten keine Luftschläge. Die Information, die einige Medien veröffentlichten, sind eine Fälschung“, heißt es in der Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums, berichtete RIA «Nowosti».

 

Am Samstag war vermeldet worden, dass Russland bereits seit 19 Tagen keine Angriffe mehr über Syrien fliegt. Am 2. November hatte Verteidigungsminister Sergej Schoigu für den 4. November eine erneute humanitäre Pause in Aleppo angekündigt. Das Ministerium wandte sich damit auch direkt an die Extremistenführer und forderte von ihnen, die Stadt über die dafür vorgesehenen Evakuierungswege samt ihrer Waffen zu verlassen. Die Terrorgruppierungen hatten die Forderung allerdings abgelehnt. Die humanitären Pausen waren durch die Einstellung der Luftangriffe der russischen Luftwaffe auf die Terroristen vorbereitet worden.