Die USA haben seit Beginn der Mossul-Offensive im Irak bereits 16 Einsatzkräfte verloren, 27 US-Soldaten wurden bislang verletzt, wie russische Medien unter Berufung auf eine diplomatische Quelle in Moskau berichten.

 

„Innerhalb der ersten zwei Wochen des Bodeneinsatzes zur Eroberung von Mossul sind 16 US-Soldaten ums Leben gekommen, 27 weitere wurden verletzt. Die meisten Todes- und Verletzungsfälle sind Folgen durch Minenbomben sowie Artillerie- und Mörserbeschuss“, so der Sprecher.

 

Es wurden auch einige Todesfälle wegen schwacher Koordinierung zwischen Luftwaffe und Sondereinheiten registriert. Zwei Soldaten seien bei Attacken der US-Bomber B-52H im Vorort von Mossul getötet worden.

 

Laut der Quelle hat die Koalition bislang keinen bedeutenden Erfolg in Mossul erzielen können.

 

„Die Einnahme von Mossul wird von den das Weiße Haus verlassenen Vertretern der Demokratischen Partei  als Trumpfkarte im Wahlkampf angesehen, wo der Sieg der Demokraten-Kandidatin Hillary Clinton auf dem Spiel steht“, hieß es.

 

Deswegen seien nun einflussreiche Abgeordnete und Politiker gezwungen, die Einsätze zu steigern und die Kampfaktivitäten in Mossul zu intensivieren, ohne dabei Rücksicht auf möglicherweise große Verluste unter US-Soldaten nehmen zu können.