Die Worte des ukrainischen Staatschefs Petro Poroschenko, der das jüngst in Moskau enthüllte Denkmals für den heiligen Fürst Wladimir als „hybriden Versuch zur Aneignung der Geschichte“ bezeichnete, hat nun die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa kommentiert: Hybrid sei im vorliegenden Falle wohl etwas anderes.

 

„Hybride Aneignung von Geschichte ist, wenn seit zwei Jahren an jeder Ecke geschrien wird, die Ukraine sei schon bei den Ursprüngen der Uno-Gründung dabei gewesen und hätte aktiv an der Herausbildung der Organisation teilgenommen. Und parallel dazu wurde 2014 in Kiew das Denkmal für Dmitri Manuilski, den ersten UN-Botschafter der Ukraine, abgerissen. Und das ist nur eines von Tausenden Beispielen für hybrides Bewusstseinss‘“, schrieb Sacharowa auf Facebook.