Russland wird Gegenmaßnahmen ergreifen im Zusammenhang mit der Erweiterung der EU-Sanktionsliste durch sechs neu gewählte Abgeordnete, die in dem Unterhaus des russischen Parlaments die Republik Krim und die Stadt Sewastopol vertreten, heißt es in einer Erläuterung des russischen Außenministeriums, die am Mittwoch veröffentlicht wurde.

 

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„Die Einschränkungsmaßnahmen gegenüber den Einwohnern von Sewastopol und der Krim nehmen wir als eine mit nichts begründete  Kollektivstrafe der Bevölkerung der Region wegen ihrer  freien demokratischen Willenserklärung wahr. Die Frage des Beitritts der Halbinsel zur Russischen Föderation ist endgültig gelöst, und ihre Einwohner haben durchaus rechtmäßig ihre Vertreter in das russische Parlament gewählt», so das Außenministerium.

 

Die Restriktionen in Bezug auf Abgeordnete der Staatsduma trügen keinesfalls zur Wiederaufnahme eines vernünftigen Dialogs zwischen den  Legislativbehörden der EU und Russlands bei, obwohl dieser bei der heutigen schwierigen Etappe der Beziehungen von Russland und der EU so  gefragt sei, betonte das Außenamt. Die russische Seite werde also Gegenmaßnahmen treffen.