Entgegen der Vermutung, dass WikiLeaks vor der Wahl die letzten Tranchen an E-Mails um Hillary Clinton veröffentlicht, verkündet der Account neue E-Mails um den Wahlkampfstrategen John Podesta, der Hillary Clintons Wahlkampf leitete. Neue Details , die vor allem den bekannten und gesehenen schmutzigen Wahlkampf bestätigen, kommen zum Vorschein.

 

Immer neue Details um den Wahlkampfberater John Podesta kommen auf WikiLeaks zum Vorschein und werden von internationalen Medien aufgegriffen. Wieder einmal handelt es sich um die Serie PodestaEmails, die Einblicke in die Machenschaften der Demokraten gaben.  Inzwischen handelt es sich um den 35. Teil der E-Mail-Reihe, die man auf Twitter angeheftet hat. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis die nächste Tranche auf WikiLeaks erscheint.

Daraus geht unter anderem hervor, dass der Publizist Lynn Forrester de Rothschild der amerikanischen Wirtschaftszeitung «The Economist» auch im Wahlkampfteam von Hillary Clinton tätig war.Dies ist ein Auszug einer E-Mail des Wirtschaftspublizisten, die sich «Versuchen der Opposition» befasst «Hillary´s Reputation» zu torpedieren. Hier galt es wohl zurückzuschlagen, wie man nicht selten auch in Deutschen Leitmedien lesen konnte, wo die Berichterstattung Frontalangriffe gegen die Whistleblower-Plattform verübte und man ihr die schlimmsten Vorwürfe machte. Wie man erkennen konnte, war die Veröffentlichung der E-Mails ein durchaus oppositionelles Verhalten gewesen.

 

Im Hinblick auf «verdeckte Einflussnahme in den Medien» gab es diese Woche bereits in anderen Tranchen der E-Mail-Reihe des Wahlkampfstabes der US-Demokraten zu lesen.  Diesen soll die Mitbegründerin des internationalen Blogs Hufftington Post Arianna Huffington mörgen. Der Blog machte bereits in dieser Woche von sich reden, wo die Grüne Politikerin ein exklusives Interview gab und vor der russischen Einflussnahme im Deutschen Wahlkampf bereits warnte. Vor allem glaube die Politikerin der Oppostionspartei im Bundestag, dass sich dieser Wahlkampf gegen Merkel richten werde. Der Artikel wurde daraufhin in verschiedenen unterschiedlich aufgegriffen.

 

 

In weiteren 300 E-Mails werden die Verflechtungen der Clinton-Fraktion mit den bekannten Medien und Banken dokumentiert, die man bereits zuvor ebenfalls herauslesen konnte. Sicherlich hätte WikiLeaks wohl auch weitere Mails veröffentlicht, wenn die Demokraten das Rennen gemacht werden. Wobei dann erst recht. Und WikiLeaks hatte bereits lange bevor Clinton als Kandidatin feststand angekündigt, über ihre Machenschaften zu berichten. Vor allem besteht auch bei diesen großen Datensätzen auch enormer Zeit- und Arbeitsaufwand, um die Masse an Daten aufzubereiten, damit man sich gezielt mit Inhalten und Recherchen mit den Enthüllungen auseinandersetzen kann.

 

 

Nicht der russische Staatssender RT in Amerika beschäftigte sich mit den Inhalten auf WikiLeaks, sondern auch die amerikanische Zeitschrift «The Examiner», wo man von 225 Emails spricht und am Ende auf eine Gesamtsumme von 58, 660 E-Mails kommt. Wohlbemerkt, zuvor wurden bereits zwei andere Serien veröffentlicht.  In den Leitmedien hätte man einen großen Nachholbedarf an Auswertung, wenn man sich wirklich mit den Ursachen beschäftigen will, die letztlich für viele Amerikaner am Ende doch entscheiden ließen, dass Trump wohl weniger in solche Machenschaften beschäftigt ist als die Demokratin.

 

Immerhin konnten die New York graphisch dokumentieren wie sich ihre Prognosen stetig und diametral änderten, was die Wahrscheinlichkeit betrifft, wer am Ende das Rennen macht. Eine entsprechende Informationsgrafik veröffentlichte WikiLeaks auf Twitter ebenfalls.

 

In den vergangenen zehn Jahren hat WikiLeaks über eine Vielzahl von Themenkomplexen und auch Serien von Originaldokumenten veröffentlicht. Diese richteten sich nicht nur gegen die Demokraten oder Amerika, sondern aus diesen Dokumenten lassen sich unterschiedliche Themenbereiche entnehmen, die auch für Russland, Syrien, Frankreich, England oder auch Deutschland problematisch sein könnten.

 

Spannend wie der deutsche Staatsender auf Twitter dieses Zitat aus dem Guardian aufgreift, wo Politologe Markow andeutete, dass man «WikiLeaks ein bisschen geholfen» habe, was als Anspielung auf die russischen Hacker gedeutet werden kann, die oftmals in den deutschen Leitmedien hinter den ganzen Leaks vermutet werden.

Hier sei bemerkt, dass WikiLeaks auch viele Aktivisten aus Russland für sich gewinnen konnte. WikiLeaks-Begründer Assange dementierte stets eine solche Unterstützung und die Quelle kam stets aus den eigenen Reihen. RT-Chefin Magarita Simonyan setzte sich für die Freilassung von Julian Assange ein, die des öfteren den Journalisten in London interviewte, wie man hier auf Twitter nachlesen kann, wo sie sich ebenfalls zum Wahlsieg Trumps äußerte.

 

Wenn Trump die Krim anerkennt, die Sanktion anerkennt und sich mit uns über das Thema Syrien und die Freilassung von Assange zu einigen, dann gehe ich in den Ruhestand, twitterte Simonyan.

Berechtigte Frage an dieser Stelle ist nun diese Frage, des Twitter-Accountes KGB, wer nun zuerst mit den E-Mails betraut wurde. RT oder WikiLeaks?

WikiLeaks hatte bereits in der Vergangenheit immer wieder mit Medienpartnern zusammengearbeitet. Im Übrigen auch mit dem Sender ARD, der unter anderem einen Rechercheverbund mit Süddeutsche Zeitung aus München unterhält. Hinzu kommen auch andere Partner aus aller Welt, so auch New York, The Guardian und viele weitere bekannte Portale und eben nicht nur RT oder Sputnik. Auch die Dokumente von Edward Snowden wurden von wenigen auserwählten Journalisten veröffentlicht und WikiLeaks war auch hier als Organisation und Portal der Ansprechpartner gewesen.

Метки по теме: ; ; ;