RT berichtet, dass über 24.000 Computer in 30 verschiedenen Ländern eine massive DDos-Atacke auf die Server von russischen Großbanken verübt. Auf Twitter wurde der Angriff entsprechend visualisiert. Auch die Seiten von News Front waren am vergangenen Montag zeitweise nicht erreichbar. 

Dass wir uns in einem Informationskrieg befinden, wissen viele und auch Russland wurde Anschuldigungen ausgesetzt, dass man Einfluss auf den US-Wahlkampf ausgeübt hat. Daraufhin wurden Cyber-Angriffe aus den USA bereits angekündigt. Betroffen seien unter anderem die Banken Sberbank und Alfabank von der DDoS-Attacke betroffen DarunterWird die Überlastung von einer größeren Anzahl anderer Systeme verursacht, so wird von Distributed Denial of Service (DDoS) gesprochen.

 

Durch einen solchen Angriff kann man auf eine Seite nicht mehr zugreifen, weil sich mehrere PCs verabredet haben in großer Zahl auf die Seiten zuzugreifen. Als man am Montag zeitweise die Seiten nicht mehr erreichen konnte, twitterte Chefredaktuer Knirik von einer solchen Attacke, die auch die Email-Adressen angegriffen haben. Wie bei den Banken kann auch hier der Angriff von Botnets aus gestartet worden sein, wo viele Rechner gleichzeitig dieselbe Handlung auf ein bestimmtes Ziel ausüben.

Das Problem dauerte glücklicherweise nur wenige Stunden. Am gleichen Tag wurde auch auf WikiLeaks eine Cyber-Attacke berichtet, nachdem bereits weitere Enthüllungen zum US-Wahlkampf angekündigt wurde. Die US-Regierung vermutet, dass WikiLeaks mit Russland kooperiere und sah sich veranlasst auf die Angriffe zu reagieren. Das russische Außenministerium hatte bereits ein entsprechendes Statement gestern abgegeben.

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