Immer wieder treffen die Luftangriffe der USA gegen den IS auch Unbeteiligte. Jetzt hat die Armee eine traurige Zwischenbilanz vorgelegt, schreibt der Auslandsnachrichtensender Deutsche Welle auf seiner Homepage.

 

Die USA haben eingeräumt, dass bei 24 Luftschlägen im Irak und in Syrien in den vergangenen Monaten vermutlich 64 Zivilisten getötet wurden. Wie das Zentralkommando in Tampa mitteilte, wurden zudem weitere acht Menschen verletzt. Die Bilanz beinhaltet Luftangriffe von November 2015 bis September 2016. Nicht berücksichtigt ist ein Luftschlag in Syrien von Juli, bei dem 56 Zivilisten getötet sein könnten sowie ein Vorfall aus September mit zahlreichen getöteten syrischen Regierungstruppen, so DW Online.

 

Auf die Kritik von Beobachtern in Syrien und im Irak reagierte man wie folgt: «Wir haben Teams, die rund um die Uhr damit beschäftigt sind, unbeabsichtigte zivile Opfer zu verhindern», sagte der Sprecher des Zentralkommandos, John Dorrian.

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