Die konzeptuellen Positionen von Russlands Staatschef Wladimir Putin und des gewählten US-Präsidenten Donald Trump zur Außenpolitik stehen auf phänomenale Weise im Einklang, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Donnerstag in New York.

 

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Er machte darauf aufmerksam, dass Trump nach dem Wahlsieg Amerika und seine Interessen als Priorität eingestuft hatte. „Dabei bekundete er die Bereitschaft, die Beziehungen zu einem jeden Land und einen Dialog in dem Maße aufzubauen, zu dem dieses Land selbst bereit wäre.“

 

Peskow erinnerte daran, dass Putin bei der jüngsten Sitzung des Valdai-Diskussionsclubs ungefähr das Gleiche betont hatte, indem er die nationalen Interessen Russlands als seine Priorität bezeichnet hatte.

 

Gleiche Ausgangspunkte in der Außenpolitik seien eine gute Grundlage für gemäßigten Optimismus. Es bleibe zu hoffen, dass ein Dialog darüber aufgenommen werde, „wie dieser Augiasstall unserer bilateralen Beziehungen ausgemistet werden soll“, sagte der Kremlsprecher.

Peskow hält sich in New York als Vorsitzender des Treuhandrates des Russischen Schachverbandes zur Eröffnung eines Turniers um den Weltmeistertitel zwischen dem Norweger Magnus Carlsen und dem Russen Sergej Karjakin auf.

 

Quelle: RIA «Nowosti»