Die Kämpfer der Terrormiliz Daesh (auch „Islamischer Staat“, IS) haben bei mindestens drei Angriffen auf die irakische Staat Quayyara im Süden Mossuls im September und Oktober dieses Jahres Chemiewaffen verwendet. Dies bestätigt am Donnerstag die internationale Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW).

 

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„Die Attacken des IS unter Einsatz von toxischen Chemikalien zeugen von der brutalen Missachtung der Menschen und der Kriegsgesetze. Während die IS-Kämpfer flüchten, attackieren und gefährden sie immer wieder Zivilisten und verstärken dabei die Sorgen der Einwohner Mossuls und anderer umkämpfter Regionen“, sagte Lama Fakih, Vize-Chef der HRW-Abteilung im Nahen Osten.

 

Der offiziellen HRW-Meldung zufolge hat es mindestens drei solcher Chemiewaffen-Attacken in Quayyara gegeben.

 

Die IS-Terroristen hatten die Attacken mit Chemiewaffen auf Quayyara verübt, nachdem am 25. August die irakischen Regierungstruppen die Stadt wieder unter ihre Kontrolle nehmen konnten. Bei den Angriffen erlitten mindestens sieben Menschen schwere Verbrennungen, als diese mit den chemischen Hautkampfstoffen in Verbindung kamen, so HRW unter Verweis auf einen Chemiewaffen-Experten.

Quelle: RIA «Nowosti»