Mindestens zwei Menschen sind am Donnerstag bei einem Angriff auf das deutsche Generalkonsulat in der nordafghanischen Stadt Masar-i-Sharif getötet worden. Mindestens 30 Zivilisten wurden verletzt.

 

Die radikalislamischen Taliban hätten eine Autobombe vor dem Gebäude gezündet, zitiert der Sender n-tv den Provinzsprecher Munir Farhad. Der Leiter des großen Zivil-Hospitals der Stadt, Nur Mohammad Fais, bestätigte, dass es mindestens zwei Tote gebe. Der Angriff sei als Vergeltung für einen Luftangriff in der nordafghanischen Provinz Kundus erfolgt.

 


 

 

 
Die Taliban hätten ein großes Fahrzeug in eine Wand des Konsulatsgeländes gerammt. Ein Anwohner in der Nachbarschaft, sagte, einige Minuten nach der Explosion seien Schüsse gefallen.

 
Die Wachleute des deutschen Konsulats hätten es afghanischen Sicherheitskräften nicht erlaubt, das Gelände zu betreten, um den Schaden in Augenschein zu nehmen, hieß es.