In Sewerodwinsk im Norden Russlands sind bei dem strategischen Atom-U-Boot „Fürst Oleg“ der neuen Serie des Projekts Borei-A die Hydrauliktests abgeschlossen worden.

 

Die russische Marine hat bereits drei Atom-U-Boote der Borei-Klasse in Dienst gestellt. „Fürst Oleg“ ist bereits eine modifizierte Version.

 

Wie der Pressedienst des Herstellers „Sewmasch“ mitteilt, sind die Hydrauliktests des U-Boot-Rumpfes eine wichtige Bauetappe. Experten zufolge ist die Überprüfung der Wasserdichtheit des Rumpfes ein sehr komplizierter mehrstufiger Prozess, der eine große Vorbereitung und viel Zeit erfordert.

 

„Die Tests sind erfolgreich verlaufen. Somit ist die Arbeit seit der Kiellegung des Atom-U-Bootes im Jahr 2014 mit ‚Gut‘ zu bewerten“, sagte der beim Hersteller für die „Fürst Oleg“ verantwortliche Michail Polsikow. „Die vom Projektanten zugrunde gelegten Eigenschaften für den Rumpf konnten bestätigt werden.“

Das Unterseeboot wurde vom Petersburger Zentralen Marine-Konstruktionsbüro „Rubin“ entwickelt und ist eines der strategischen Atom-U-Boote der neuen Generation, die mit seegestützten Interkontinentalraketen „Bulawa“ bewaffnet werden.

 

Russlands Marine verfügt bereits über drei Atom-U-Boote, die nach dem Projekt 955 „Borei“ gebaut wurden. Jedes U-Boot dieser Klasse ist ein Trägersystem für 16  seegestützten Interkontinentalraketen „Bulawa“. Das erste Unterseeboot des Projekts 955A „Borei“ – die „Fürst Wladimir“ — wird ebenfalls in Sewerodwinsk für die russische Nordmeerflotte gebaut. Im Jahr 2014 waren beim Hersteller „Sewmasch“ zwei weitere U-Boote dieser Klasse auf Kiel gelegt worden – die „Fürst Oleg“ und die „Generalissimus Suworow“. Im Jahr 2015 – die „Imperator Alexander III.“. Russland plant, insgesamt acht Atom-U-Boote der Borei-Klasse in den Dienst seiner Seestreitkräfte zu stellen.

Quelle: Sputnik