Die Terrormiliz Islamischer Staat benutzt Dummys mit Bärten und hölzerne Panzerattrappen, um Luftangriffe der US-geführten Anti-IS-Koalition fehlzuleiten, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“.

 

Irakische Soldaten hätten nach der Befreiung von Gebieten im Norden der IS-Hochburg Mossul einige Puppen und Panzerattrappen entdeckt, berichtet die Nachrichtenagentur: „Wir nennen das taktische Täuschung. Das machen sie nicht zum ersten Mal, sie stehen darauf“, kommentierte Colonel John Dorrian, Sprecher der US-geführten Koalition, den Fund.

Größere Probleme bereiteten den Luftstreitkräften jedoch die angezündeten Ölquellen oder eine brennende Schwefelfabrik, so der US-Offizier. Zudem nutzen die Terroristen Dummys mit aufgemalten Bärten als Köder für die Luftwaffe.

 

Irakische Regierungstruppen und kurdische Peschmerga-Kämpfer haben im vergangenen Oktober eine Großoffensive auf die nordirakische Großstadt Mossul begonnen. Rund 60.000 Soldaten und Aufständige sind an der Befreiung der Stadt vom IS beteiligt. Je nach Quelle sollen sich bis zu 5.000 IS-Kämpfer in Mossul verschanzt haben.

Die von Washington angeführte Koalition aus einigen Dutzend Ländern ist seit 2014 im Irak und in Syrien aktiv. Sie unterstützt kurdische und einige Oppositionskräfte von der Luft aus.

Quelle: Sputniknews