Am Sonntag wurde der Vorsitzende der Sozialistischen Partei, Igor Dodon, in der Stichwahl zum moldawischen Präsidenten gewählt. Nach der Auszählung der Stimmzettel hat der Politiker 52,65 Prozent der Stimmen bekommen. Seine Rivalin von der «Aktions- und Solidaritätspartei» Maia Sandu gewann 47,3 Prozent der Wählerstimmen.
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Bei der Präsidialwahl in Moldawien am 30. Oktober hatte kein Kandidat die nötige Mehrheit erreicht. Igor Dodon, Vorsitzender der Partei der Sozialisten der Republik Moldau, der eine Partnerschaft mit Russland anstrebt, erhielt jedoch 48,72 Prozent der Stimmen und lag vorne. Die rechte Politikerin Maia Sandu kam auf 37,96 Prozent.

 

In Moldawien ist die Zustimmung für einen pro-europäischen Kurs ist in den letzten Jahren deutlich gesunken. Das von Krisen geschüttelte Land mit seinen 3,5 Millionen Einwohnern wählt  erstmals nach zwei Jahrzehnten in einer landesweiten Volksabstimmung den Präsidenten. Die letzten Parlamentswahlen fanden im Jahr 2014 statt.

 

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