Bei Protestaktionen gegen den jüngst gewählten US-Präsidenten Donald Trump sind im amerikanischen Portland im Bundesstaat Ohio laut der städtischen Polizeibehörde 71 Personen festgenommen worden, wie der TV-Sender KPTV meldet.

 

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Die meisten Festnahmen sind demnach erfolgt, nachdem sich die Demonstranten den Aufforderungen der Polizei widersetzt hatten. Die Beamten hatten die Kundgebung demnach zunächst durch verbale Forderungen auflösen wollen. In früheren Meldungen war von 20 Festgenommenen die Rede.

 

Der künftige US-Präsident Trump hat sich indes direkt an die Protestierenden gewandt: „Ihr braucht nichts zu fürchten. Wir wollen unser Land zurückzuholen“, erklärte er gegenüber dem TV-Sender CBS und ergänzte, er sei ein „sehr nüchtern denkender“ Mensch und werde sich in der politischen Arena „sehr gut benehmen“ – allerdings hänge „dies von der Situation ab“.

 

Zudem habe er die Fälle bedauert, wo Minderheiten eingeschüchtert und verfolgt wurden, und gefordert, eine derartige Praxis einzustellen.

 

„Ich war empört, als ich davon erfahren habe, es tat mir sehr leid, als ich das vernommen habe“, sagte der gewählte Präsident.

 

In mehreren US-Großstädten demonstrieren seit knapp einer Woche Tausende Trump-Gegner gegen das Wahlergebnis. Vor allem Miami, New York, San Francisco, Atlanta, Philadelphia und Portland sind von den Protestaktionen erfasst.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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