Durchbruch bei den Vergewaltigungsvorwürfen gegen Julian Assange: Die schwedische Justiz will den Journalisten nun doch in der ecuadorianischen Botschaft zu den (verjährten) Vergewaltigungsvorwürfen befragen. Aber das ist noch keine Garantie für seine Sicherheit.

Es ist schon ein kleiner Durchbruch im Falle Assanges, der sich in der ecuadorianischen Botschaft aufhält, weil ihm Schwedens Justiz Vergewaltigung vorwirft. Vorwürfe die bislang nicht fundiert waren und längst verjährt sind. Zudem ist der Begriff der Vergewaltigung in Schweden weiter auszulegen als der im restlichen Europa, aber wie auch immer. Bereits im Februar befand eine UN-Kommission den Umgang mit Assange für nicht rechtens und sprach ihm eine Entschädigung zu.

Julian Assange sah immer in diesen Vorwürfen nur ein Vorwand Schwedens ihn an die USA auszuliefern, wo das FBI gegen ihn ermittelt. Seit seinen Enthüllungen über das amerikanische Militär wollten immer wieder Politiker und US-Spitzenbeamte den Whistleblower töten.

 

 

 

Durch die letzten Enthüllungen hat WikiLeaks der Reputation Hillary Clintons sehr geschadet, auch sie wollte einst Assange mit einer Drohne töten. Viele sehen in WikiLeaks eine Mitursache für die Wahlniederlage.

 

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Die obere Infografik zeigt auf, was dem Journalisten in den USA bevorstehen kann. Datendiebstahl, Spionage, Verschwörung stehen auf der Liste der Ermittlungen. Im würden 45 Jahre Haft drohen, sollten die USA ihn für schuldig befinden.

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