Die Festnahme von Wirtschaftsminister Alexej Uljukajew ist nach Worten von Ministerpräsident Dmitri Medwedew ein „schweres Ereignis für das Kabinett“. „Das Geschehene geht über mein Verständnis“, sagte der Premier am Dienstag in einer Sitzung der Duma-Fraktion der Regierungspartei Geeintes Russland.

 

 

Am Dienstag verhängte ein Moskauer Bezirksgericht vorerst zwei Monate Hausarrest für den Minister. Die Justiz wirft ihm vor, vom Ölkonzern Rosneft Schmiergeld in Höhe von zwei Millionen US-Dollar erpresst und auch erhalten zu haben. Für diese Summe sei die Übernahme von 50 Prozent der Anteile am kleineren Konkurrenten Baschneft durch Rosneft genehmigt worden. Uljukajew sei unmittelbar bei der Entgegennahme der Summe festgenommen worden, hieß es.

In der Gerichtsverhandlung plädierte der Minister auf unschuldig. Zugleich erklärte er sich bereit, aktiv mit den Ermittlern zu kooperieren. Sein Anwalt Timofej Gridnew zeigte sich davon überzeugt, dass die Ermittlung keine stichhaltigen Beweise für die Bestechung habe

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