Kampffahrzeuge auf Armata-Basis sollen mit neuen Aufklärungsdrohnen bestückt werden, wie die Zeitung „Iswestija“ unter Berufung auf Witali Poljanski, wissenschaftlichen Leiter am Staatlichen Luftfahrtinstitut in Moskau, berichtet.

 

2621578 09.05.2015 Танк Т-14 на гусеничной платформе "Армата" во время военного парада в ознаменование 70-летия Победы в Великой Отечественной войне 1941-1945 годов. Максим Блинов/Фотохост-агентство

Die leichte Drohne, mit einer Verkleidung aus Verbundwerkstoff, unter dem Namen „Kurzschwanzflugsaurier“ (Pterodactyloidea) kann demnach das Kampffeld über Dutzende Kilometer scannen und die Umgebung absuchen. In einem Radius von 50 bis 100 Metern können sie um das Kampffahrzeug herumfliegen.
 
Dank einem flexiblen, mit dem Kampffahrzeug verbundenen Elektro-Kabel kann sich die Drohne unbegrenzte Zeit in der Luft aufhalten. Der „Kurzschwanzflugsaurier“ kann im Unterschied zu den per Radiosignal gesteuerten Geräten schwerer sein, da er keine Akkus benötigt. Ein weiterer Vorteil bestehe darin, dass ein neues Sicherheitssystem das Abfangen von Informationen unterbinde. Die Maschine soll mit einem Radar und einer Wärmebildkamera bestückt werden.