Die russische Botschaft in Syriens Hauptstadt Damaskus ist am Montag erneut unter Beschuss geraten. Mindestens vier Minen sind in unmittelbarer Nähe der diplomatischen Vertretung eingeschlagen. Mitarbeiter wurden nicht verletzt, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA «Novosti» vor Ort berichtet.

 

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Den Angaben zufolge wurden die Minen gegen 12.55 Uhr Ortszeit (11.55) aus dem östlichen Stadtteil Dschobar abgefeuert, der von radikalen Rebellen kontrolliert wird.

Die radikale Miliz Dschaisch al-Islam feuerte am Montag in Damaskus mindestens fünf Raketen auf den dicht besiedelten Distrikt al-Mazza 86 ab. Wie RIA Novosti aus dem Polizeipräsidium der syrischen Hauptstadt erfuhr, schlug eine der Raketen in eine Sporthalle ein. Zwei Menschen wurden dabei verletzt.