Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hat in einem Kommentar zur Verlegung von Iskander-Raketen in die Ostsee-Exklave Kaliningrad auf das Recht Russlands auf Selbstschutz als Reaktion auf die Expansion einer solch aggressiven Allianz wie die Nato verwiesen.

 

„Russland tut alles Notwendige, um sich vor dem Hintergrund der Nato-Expansion an seine Grenzen zu sichern“, sagte Peskow. Die Allianz sei tatsächlich ein aggressiver Block. Russland verfüge in diesem Fall über alle souveränen Rechte, um die notwendigen Maßnahmen auf dem gesamten Territorium der Föderation zu ergreifen, sagte Peskow.

 

Dabei gab er nicht bekannt, ob die Raketen dort nun ständig stationiert werden.

 

Am 7. Oktober hatte Russland Iskander-Kurzstreckenraketen ins Gebiet Kaliningrad – zwischen den Nato-Staaten Polen und Litauen gelegen – verlegt. Wie Igor Konaschenkow vom Verteidigungsministerium damals mitteilte, waren die Anlagen zu Trainingszwecken immer wieder in das Gebiet um das frühere Königsberg gebracht worden.

 

Quelle: Sputniknews