Bei einem Luftschlag der internationalen Koalition auf die Stadt Tal Afar nahe Mossul sind mindestens 15 Menschen getötet und über 30 verletzt worden, wie der TV-Sender Al Jazeera am Dienstag berichtet.

 

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Die schiitischen Volksmobilmachungskräfte PMU haben demnach in Übereinstimmung mit dem Zentralkommando der irakischen Regierungsarmee am 29. Oktober eine offensive auf Tal Afar begonnen. Am Montag haben sie die Stadt vom Süden her eingenommen.

 

„Die Rückeroberung dieser Siedlungen ist von strategischer Bedeutung für die Befreiung der Stadt Tal Afar westlich von Mossul. Derzeit hat die Volkswehr den Flughafen von Tal Afar fast vollständig unter ihrer Kontrolle“, sagte dazu Karim Al-Nuri, Mitglied des Volkswehrkomitees, gegenüber Sputnik.

 

Zuvor ist berichtet worden, dass die PMU einen mit Sprengstoff beladenen Wagen der Terrorgruppierung Islamischer Staat (IS, auch Daesh) kurz vor deren Stellungen bei Tal Afarin die Luft gesprengt hatten. Die Volkswehr befreite in letzter Zeit 50 Ortschaften in der nördlichen Provinz Ninive von den IS-Terroristen befreit, wobei dutzende Dschihadisten getötet wurden.

 

Am 17. Oktober hatte die irakische Armee ihre Offensive auf die letzte und mächtigste Hochburg der IS-Terrormiliz im Irak begonnen. Die IS-Dschihadisten hatten Mossul im Sommer 2014 erobert. Die gegenwärtige Operation ist der bisher größte Militäreinsatz gegen den IS im Irak. Die irakischen Streitkräfte werden bei der Offensibve durch die kurdischen Peschmerga und die US-Luftwaffe unterstützt.

 

Quelle: Sputniknews