Auf dem APEC-Gipfel in Peru gab Russlands Präsident, Wladimir Putin, bekannt, was er wirklich über den scheidenden US-Präsidenten Barack Obama denkt.

 

In der peruanischen Hauptstadt Lima fand der diesjährige APEC-Gipfel statt. Auch Russlands Präsident, Wladimir Putin, war dort anwesend – genauso wie der scheidende US-Präsident, Barack Obama. Das Verhältnis zwischen den beiden Staatschefs war äußerst kühl. Doch einige – wie üblich sehr diplomatische – Worte zum Verhältnis zwischen beiden Spitzenpolitikern kamen dem russischen Präsidenten doch über die Lippen.

 

«Wir stellten trotz der Tatsache, dass unser Dialog nicht einfach war, fest – wenn die Wahrheit gesagt wurde, es sehr schwer war miteinander zu arbeiten – aber wir beide, Präsident Obama und ich, stellten fest, dass wir immer die Positionen des anderen, sowie uns gegenseitig, respektiert haben», so Putin über seinen Amtskollegen.

 

«Ich dankte ihm für all die Jahre der gemeinsamen Arbeit und sagte, dass wenn er es für möglich hält oder er die Lust dazu hat, wir sehr erfreut sind ihn jederzeit in Russland willkommen zu heißen», ergänzte er.

 

Vor allem Obamas herablassender Ton, der die Position und Bedeutung Russlands geringschätzte, stieß dem russischen Präsidenten oftmals sauer auf. Beispielsweise, als er die Russische Föderation als «Regionalmacht» bezeichnete. Zudem haben Obama und seine Administration Russland stets als eine Art des Bösewichts der Welt porträtiert, welcher mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gestoppt werden müsse. Und so ist es kein Wunder, dass man Obama in Russland nicht respektiert – immerhin zeigt er auch keinen Respekt gegenüber Russland.

 

Von Marco Maier, Contra Magazin

 

 

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